Was gibt´s Neues?

Herzlich willkommen beim Lesben- und Schwulenverband in Schleswig-Holstein!

LSVD Schleswig-Holstein e.V.

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – wir wollen, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher Normalität akzeptiert und anerkannt werden. Wir betreiben kompetent Lobbyarbeit und vertreten Deine Interessen gegenüber Politik und Wirtschaft. Der LSVD-Landesvorstand ist zurzeit in Flensburg, Lübeck und Norderstedt vertreten, Mitglieder gibt es in allen Regionen des Landes. Impressum: https://schleswig-holstein.lsvd.de/?page_id=2
LSVD Schleswig-Holstein e.V.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.1 day ago
Am kommenden Montag, 17. Mai ist #Idahobit - Hier erfahrt ihr, welche Aktionen der LSVD und seine Landesverbände rund um den #IDAHOBIT2021 bundesweit organisiert hat.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.2 days ago
Montag ist der nächste #IDAHOBIT, der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Trans*feindlichkeit. Immer mehr Firmen, Städte und Institutionen identifizieren mit Gleichstellung, Akzeptanz und Vielfalt. Am 17.05. wehen erstmalig auch in #pinneberg Regenbogenfahnen am Rathaus. Die örtlichen Stadtwerke haben bis Dienstag ihr Logo in regenbogenfarben getaucht und eine Pressemitteilung dazu verfasst.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.2 weeks ago
Heute ist #Regenbogenfamilientag bzw. International Family Equality Day. Weder die Kinder noch die Eltern in Regenbogenfamilien sollten aufgrund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität diskriminiert werden. Dazu bedarf es der rechtlichen Gleichstellung und Weiterentwicklung des Abstammungs- und Familienrechts.

Regenbogenfamilien warten seit vielen Jahren auf eine rechtliche Gleichstellung und Verbesserung. So fehlt es fast vier Jahre nach der #EheFürAlle und über zwei Jahre nach Einführung des Dritten Geschlechtseintrags „divers“ immer noch an den erforderlichen rechtlichen Reformen im Familien- und Abstammungsrecht.

Leider ist zu befürchten, dass es in dieser Legislatur durch die Bundesregierung keine Verbesserung für Regenbogenfamilien mehr geben wird. Der LSVD hat daher eine E-Mail-Aktion an die Abgeordneten von Union und SPD gestartet. Die Bundestagsabgeordneten der Regierungsfraktionen könnten mit einem eigenen Gesetzentwurf die lang versprochene und notwendige Reform im Abstammungsrecht noch in dieser Legislatur auf den Weg bringen. Denn im Koalitionsvertrag finden sich Vereinbarungen, die zu einer Verbesserung der rechtlichen Situation von Regenbogenfamilien in dieser Legislatur hätten führen müssen.

In seiner Sitzung am kommenden Freitag entscheidet der Bundesrat auch über den Entschließungsantrag "Reform des Abstammungsrechts: Alle Familien stärken – Gleichstellung voranbringen" der Bundesländer Berlin und Thüringen. Der LSVD hat alle Ministerpräsident*innen aufgefordert, den Antrag zu unterstützen. Mit der Zustimmung würde die Länderkammer deutlich machen, dass ihr alle Familien am Herzen liegen und Kinder nicht aufgrund der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität der Eltern diskriminiert werden.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.2 weeks ago
m/w...da gibt's doch noch was: Intergeschlechtliche Menschen werden zunehmend in der Gesellschaft sichtbar. In diesem Artikel aus dem Hamburger Abendblatt findet sich ein interessantes Interview, an dessen Ende auch noch ein Podcast-Link ist: https://www.abendblatt.de/hamburg/von-mensch-zu-mensch/article232105905/Ich-bin-Hermaphrodit-Diversling-und-Zwitter.html?fbclid=IwAR2YaLDwsu5I-kUpRX_a7uMBQmzTe59awfC2FOJMtmxkJWjEhp-Con8dwDs
LSVD Schleswig-Holstein e.V.
LSVD Schleswig-Holstein e.V.3 weeks ago
Heute ist Tag der Lesbischen Sichtbarkeit. Lesben sollten in jedem Lebensalter und in ihren unterschiedlichen Lebenslagen, in ihrer Vielfalt und ihrer Power, mit ihren Themen und Interessen, ihren Beiträgen zu Kultur und Geschichte und insbesondere zu Geschichte der Frauenemanzipation sichtbar sein. Viele Lesben haben in der Frauenbewegung erheblich dazu beigetragen, dass Frauen öffentlich stärker wahrgenommen und mehr anerkannt werden, dass Gewalt gegen Frauen als gesellschaftliches Problem definiert wurde, dass Frauen ein selbstbestimmtes Verhältnis zur weiblichen Sexualität entwickelten, und blieben doch als Lesben oft unsichtbar. Zudem werden die Bedürfnisse und Belange von lesbischen Frauen in Gesellschaft, Politik und Öffentlichkeit aber auch in der Community wenig bis gar nicht thematisiert. Lesben werden sowohl mit ihren Potentialen als auch mit ihren spezifischen Ausgrenzungserfahrungen ignoriert oder nur unzureichend wahrgenommen.

Für uns muss die spezifische Situation von Lesben in allen gleichstellungspolitischen Maßnahmen Berücksichtigung finden. Dazu gehört auch die tatsächliche Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt, eine umfassende Reform des Abstammungs- und Familienrechts, die Umsetzung der Istanbul-Konvention, ein Aktionsprogramm zur Prävention gegen Gewalt und die Unterstützung von gewaltbetroffenen Frauen und Kindern engagiert anzugehen.

Lesben unterliegen grundsätzlich der Mehrfachdiskriminierung aufgrund ihres Geschlechts und aufgrund ihrer sexuellen Identität. Lesben sind keine homogene Gruppe. Ihre Erfahrungen, Chancen und Identitäten sind neben ihrem Geschlecht auch von vielen anderen Faktoren geprägt. So sind Schwarze Lesben, Lesben of Color, migrantische Lesben, körperlich und geistig beeinträchtigte Lesben, Lesben aus der Arbeiter*innenklasse, akademische und nicht akademische Lesben, Lesben mit Fluchterfahrung, alte und /oder transgeschlechtliche Lesben von zusätzlicher Mehrfachdiskriminierung betroffen. In der Verschiedenheit lesbischer Identitäten wird die komplexe Interdependenz von Diskriminierungserfahrungen deutlich.

Zum Tag der Lesbischen Sichtbarkeit am 26. April 2021 gibt es die Fotoaktion #theLworksout. Unter dem Hashtag #theLworksout sollen möglichst viele lesbische Frauen am 26. April ein Foto von sich mit der Kampagnen-Vorlage auf ihren Social-Media-Kanälen posten. Die Aktion #theLworksout wurde gemeinsam von der PROUT AT WORK-Foundation und LSBTIQ-Unternehmensnetzwerken initiiert. Außerdem gibt es um 19:00 Uhr den Online-Talk „#theLworksout: Lesbisch. Sichtbar. Erfolgreich.“ Der LSVD unterstützt die Aktion.

Wir danken allen, die sich daran beteiligen. Danke!

Wir freuen uns über den Besuch, viel Spaß beim Stöbern auf unserer Seite.