Der LSVD Schleswig-Holstein ist Mitglied im  Antidiskriminierungsverband Schleswig-Holstein. Vernetzung mit anderen Organisationen ist uns wichtig und wir wollen, ebenso wie andere Organisationen, dass Schleswig-Holstein ein besseres, ein gerechteres Land mit  gleichen Chancen für alle Menschen wird.

2012 gibt der Antidiskriminierungsverband einen Report zu persönlichen Diskriminierungserfahrungen und zur Antidiskriminierungsarbeit in Schleswig-Holstein heraus. Hierzu führt er eine Umfrage durch und bittet um Mithilfe. Die Umfrage kann direkt auf der Homepage des Antidiskriminierungsverbands ausgefüllt werden. Wir bieten den Fragebogen auch zum Download als pdf-Dokument an (Klick auf die Grafik).

Das Ziel des Antidiskriminierungsverbands Schleswig-Holstein: Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind, sollen landesweit Beratung und Hilfe erhalten. Zu diesem Personenkreis gehören alle Menschen, die aus Gründen rassistischer Verfolgung, ihrer ethnischen Herkunft, ihres Geschlechts, Religion oder Weltanschauung, wegen einer Behinderung, ihres Alters oder ihrer sexuellen Orientierung oder Identität benachteiligt werden. Der Verband hilft dabei, Netzwerke zu bilden, Kooperationen einzugehen und die eigenen Antidiskriminierungs- Standards zu verbessern.

Neben seiner konkreten Hilfe für Diskriminierungsopfer setzt der Antidiskriminierungsverband sich dafür ein, das Antidiskriminierungsrecht des Bundes inhaltlich weiter zu entwickeln. Besonders dringend ist dabei eine großzügigere Fassung der Kompetenzen nach dem Allgemeinen Gleichstellungsgesetz: Noch gibt es zu viele Fälle, in denen Antidiskriminierungsverbände nicht für ein Opfer aktiv werden dürfen, denn nicht jede Benachteiligung ist eine Diskriminierung nach dem Gesetz. Für die Betroffenen ist das oft eine bittere Erfahrung, die aus ihrer Sicht Benachteiligte erster und zweiter Klasse schafft. Hier wäre eine gesetzliche Klarstellung wichtig und richtig.

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