Veranstaltung Homophobie und Homosexualität im Nationalsozialismus

LSVD Einladung Homophobie Nationalsozialismus, 18.8.2015
Einladung zur Veranstaltung „Homophobie und Homosexualität im Nationalsozialismus“, 18.8.2015, Lübeck

Einladung zur Veranstaltung „Homophobie und Homosexualität im Nationalsozialismus“, Di, 18.8., 18.30 Uhr, Lübeck, Haus der Kulturen, mit Dr. Insa Eschebach, Leiterin der Mahn – und Gedenkstätte Ravensbrück

Dienstag, 18. August 2015, 18.30 Uhr

Haus der Kulturen, Parade 12, 23552 Lübeck

Die Leiterin der Mahn – und Gedenkstätte Ravensbrück, Dr. Insa Eschebach, spricht über Homophobie und Homosexualität im Nationalsozialismus: Frauen und Männer im Konzentrationslager Ravensbrück – Geschichte und Gedenken

Der Abend beginnt mit einem Get-Together und der Möglichkeit, an der Gedenkstätte für die Opfer der Nationalsozialistischen
Gewaltherrschaft Blumen niederzulegen.

Während Männer in ‚Dritten Reich‘ aufgrund des Paragraphen 175 verfolgt wurden, galt weibliche Homosexualität nicht als Straftatbestand. Gleichwohl waren im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück mit seinem angeschlossenen Männerlager homosexuelle Männer und Frauen gefangen. Der Vortrag  schildert die Haftbedingungen und thematisiert die  homophoben Diskriminierungstrategien, mit denen nicht nur die SS, sondern auch die Mithäftlinge den homosexuellen Frauen und Männer im Lager begegneten.

Darüber hinaus geht es um die Geschichte der Erinnerung der wegen Homosexualität im ‚Dritten Reich‘ Verfolgten nach 1945 bis in die heutige Zeit.

Die Veranstaltung ist Bestandteil der Lübecker CSD-Woche 2015 und wird gemeinsam vom Lesben- und Schwulenverband Schleswig-Holstein e. V.  (LSVD) und Lübecker CSD e.V. ausgerichtet.

Der Eintritt ist kostenfrei. Für unsere Planungen bitten wir um Anmeldung per Mail, schleswig-Holstein@lsvd.de, Telefon  01578 544 56 70 oder über unser Kontaktformular.

Links:

(externe Links öffnen in neuem Fenster)